Was ein wackelnder Hundeschwanz wirklich bedeutet: Neue wissenschaftliche Daten

Spezifische Schwanzhaltungen geben Aufschluss über den emotionalen Zustand der Hunde

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Die Wissenschaft liefert immer wieder neue Informationen, die es uns ermöglichen, das Verhalten von Hunden zu interpretieren oder Verhaltensweisen neu zu interpretieren, die wir unserer Meinung nach sehr gut verstanden haben, wie z.B. die Bedeutung des Schwanzwedels eines Hundes.

Die vielleicht häufigste Fehlinterpretation von Hunden ist der Mythos, dass ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt, glücklich und freundlich ist. Während einige Wanzen tatsächlich mit Glück in Verbindung gebracht werden, können andere Angst, Unsicherheit, eine soziale Herausforderung oder sogar eine Warnung bedeuten, dass man, wenn man sich nähert, wahrscheinlich gebissen wird.

In gewisser Weise dient das Tail Wagging den gleichen Kommunikationsfunktionen wie ein menschliches Lächeln, ein höflicher Gruß oder ein Nicken der Anerkennung. Lächeln ist ein soziales Signal und daher meist für Situationen reserviert, in denen jemand da ist, um sie zu sehen. Für Hunde scheint der Wag die gleichen Eigenschaften zu haben.

Denn Schwanzwedeln ist als Signal gemeint, dass ein Hund nur dann mit dem Schwanz wedelt, wenn andere Lebewesen in der Nähe sind – eine Person, ein anderer Hund, eine Katze, ein Pferd oder vielleicht ein Flusenball, der von einer Brise geblasen wird und scheinbar lebendig ist. Wenn der Hund allein ist, wird er seine typischen Schwanzwürmer nicht geben, so wie Menschen nicht mit Wänden sprechen.

Wie jede andere Sprache haben auch die Tail-Wags ein Vokabular und eine Grammatik, die es zu verstehen gilt. Bisher konzentrierten sich die Wissenschaftler auf zwei wichtige Informationsquellen, nämlich das Bewegungsmuster des Schwanzes und seine Position. Neue Daten ergänzen jedoch das Verständnis der Sprache des Eckzahnes um eine dritte wichtige Dimension.

Schauen Sie sich auch die Augen an

Bewegung ist ein sehr wichtiger Aspekt des Signals. Die Augen der Hunde sind viel empfindlicher auf Bewegungen als auf Details oder Farben, so dass ein beweglicher Schwanz für andere Hunde gut sichtbar ist. Die Evolution hat die Schwänze noch sichtbarer gemacht, wie z.B. Schwänze mit einer hellen oder dunklen Spitze, einer helleren Unterseite oder einer buschigen Form.

Die Position des Schwanzes, insbesondere die Höhe, in der er gehalten wird, kann als eine Art emotionales Maß betrachtet werden. Eine mittlere Körpergröße deutet darauf hin, dass der Hund entspannt ist. Wenn der Schwanz horizontal gehalten wird, ist der Hund aufmerksam und wachsam. Wenn sich die Schwanzposition weiter nach oben bewegt, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Hund immer bedrohlicher wird, wobei ein Vertikalschwanz ein eindeutig dominantes Signal ist: „Ich bin hier der Boss“, oder eine Warnung, „Zurückziehen oder die Konsequenzen tragen.“

Wenn die Schwanzposition tiefer fällt, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Hund unterwürfiger wird, besorgt ist oder sich schlecht fühlt. Der extreme Ausdruck ist der unter dem Körper versteckte Schwanz, was ein Zeichen von Angst ist: „Bitte tu mir nicht weh.“

So wie es zu einer menschlichen Sprache unterschiedliche Dialekte gibt, wie z.B. einen südlichen Drawl oder ein New England Twang, gibt es auch Dialekte in der Hundeschwanzsprache. Verschiedene Rassen tragen ihre Schwänze in unterschiedlichen Höhen, von der natürlichen, fast vertikalen Position, die Beagles und vielen Terriern gemeinsam ist, bis hin zu den tief angesetzten Schwänze von Greyhounds und Whippets. Alle Positionen sollten in Bezug auf die durchschnittliche Position abgelesen werden, in der der einzelne Hund normalerweise seinen Schwanz hält.

Bewegungen geben den Signalen eine zusätzliche Bedeutung. Die Geschwindigkeit des Wackels zeigt an, wie erregt der Hund ist. In der Zwischenzeit zeigt die Breite jedes Schwanzes an, ob der emotionale Zustand des Hundes positiv oder negativ ist, unabhängig vom Grad der Erregung.

Infolgedessen gibt es viele Kombinationen, einschließlich der folgenden gemeinsamen Heckbewegungen:

● Ein leichtes Wackeln, mit jedem Schwung von nur geringer Breite, wird bei Grüßen meist als zaghaftes, „Hallo da“ oder hoffnungsvolles „Ich bin hier“ gesehen.

● Ein breiter Witz ist freundlich: „Ich fordere oder bedrohe dich nicht.“ Das kann auch bedeuten: „Ich freue mich.“ Dies ist dem populären Konzept des Glückswagens am nächsten, besonders wenn der Schwanz die Hüften damit zu ziehen scheint.

● Ein langsames Wackeln mit dem Heck am Halbmast ist weniger sozial als die meisten anderen Hecksignale. Im Allgemeinen sind langsame Wanzen mit dem Schwanz in weder einer besonders dominanten (hohen) noch einer unterwürfigen (niedrigen) Position Anzeichen von Unsicherheit.

● Winzige, schnelle Bewegungen, die den Eindruck erwecken, dass der Schwanz vibriert, sind Anzeichen dafür, dass der Hund im Begriff ist, etwas zu tun, normalerweise laufen oder kämpfen. Wenn der Schwanz beim Vibrieren hochgehalten wird, ist es höchstwahrscheinlich eine aktive Bedrohung.

Wir können nun eine weitere neu entdeckte Funktion der Hundschwanzsprache hinzufügen, die aufmerksame Tierhalter ebenso überraschen kann wie Wissenschaftler wie mich. Es scheint jetzt, dass, wenn Hunde sich allgemein positiv über etwas oder jemanden fühlen, ihre Schwänze mehr auf der rechten Seite ihrer Hinterteile wackeln, und wenn sie negative Gefühle haben, ihr Schwanz wackeln nach links verzerrt ist.